Im freien Fall nach oben (Indie-Woche)
Hallo und herzlich Willkommen zur Halbzeit der Indie-Woche.
Die Verlosung eines Artikels läuft nur noch bis morgen etwa 11 Uhr und bis jetzt war die Teilnahme eher verhalten gewesen. (Sollte nächstes Mal einen Gewinn anbieten…^^) Also können ruhig alle nochmal ein wenig kreativ werden und hier was reinschreiben. Nur so könnt ihr einen Artikel über Swords & Soldiers für die Wii verhindern.
Aber naja, zurück zum eigentlichen Thema.
Heute geht es um einen ziemlich alten Hasen im Indie-Geschäft. Die Rede ist von den Bostoner bei Dejobaan Games, die besonders mit ihrem aktuellen Titel Aaaaa! (voller Titel folgt später) für Furore sorgt. Doch auch das vorige Game The Wonderful End of the World das als erstes Spiel geschickt das Katamari-Gameplay klaut und von der Konsole auf den PC bringt. Wie beim berühmten Vorbild von Namco geht es auch hier darum möglichst viele Gegenstände einzusammeln, allerdings landen diese nicht auf eurer Klebekugel, sondern werden direkt von euren „Körper“ absorbiert. Dabei kommen oft ziemlich abgefahrene Gestalten raus, z.B. ein Wesen mit Besen als Arme oder Bussen als Beinen. Insgesamt 12 Welten stehen euch zur Auswahl, viele mit sehr abgedrehten Setting, z.B. eine Zeitungs-, 2D- oder Süßigkeitenland. Die Level beginnen immer ähnlich sehr klein, denn sammelbar sind nur Sachen, die kleiner sind als ihr selbst und bis zum Ablauf eines Zeitlimits möglichst groß werden müsst. Bis ihr jedoch den letzten Level freigeschaltet habt, wird einige Zeit vergehen, denn dazu müsst ihr euch in den vorigen elf Leveln jeweils eine Bestleistung von der Schulnote A+ oder A erreichen. Doch üben könnt ihr vor dem „Nachsitzen“ nach belieben, denn es wird auch noch ein Exploration- und ein weiterer neuer Herrausforderungsmodus freigeschaltet. Exploration erlaubt es euch mal ganz ohne Stress die ganzen Level zu durchkämmen und so die besten Wege auszutüfteln. Denn als kleine Gemeinheit werdet ihr mit steigender Größe auch immer langsamer und träger. Natürlich kann der Titel dem prominenten Vorbild nicht das Wasser reichen, Spaß macht er aber auf jeden Fall, gerade für Nicht-Konsoleros.
Ein wirklicher Spaßgarant ist allerdings das letzte Woche erschienene AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! – A Reckless Disregard for Gravity. Langer Titel, aber ein genial einfach und vor allem frisches Spielprinzip. Es geht bei diesem Titel um Base-Jumping, das heißt einen Fallschirmsprung von einem Gebäude oder einem ähnlichen Landschaftspunkt. Dabei wird natürlich keine öde, realistische Optik geboten, sondern viel mehr ein mehr aus schrillen, wipeout-poppigen Strukturen wie schwebenden Häusern oder riesige Ventilatoren, bestehender Hindernisparcours, den ihr natürlich nicht berühren solltet, ansonsten werdet ihr durch die Gegend geschleudert oder landet im Kranken. Darum gilt: kurz vor dem unausweichlichen Ende des Sprungs müsst ihr natürlich noch euren Fallschirm öffnen und in einem Zielkreis landen. Eigentlich ist jeder Punkt geeignet zum Landen, doch ein früher Abbruch des Sprungs bringt kaum Punkte. Diese könnt ihr auf ganz unterschiedliche Methoden sammeln, am offensichtlichsten sind dabei Hugs und Kisses, bei ersteren geht es darum möglichst eng über lange Strecken an Gebäuden vorbeizufliegen. Die Kisses erlangt ihr dadurch, dass ihr an möglichst vielen Gebäuden vorbeirauscht, ein Kiss pro neuem Gebäude. Zerfetzt ihr im Flug „zufällig“ einen Vogel gibt das ebenso Bonuspunkte wie Flüge durch Nadelöhre. Habt ihr einen Sprung erfolgreich beendet bekommt ihr „Teeth“, also Zähne, die quasi als Währung dienen um neue der insgesamt 80 Level, oder Videos und neue Bonus-Items wie einen Handschuh, Spray-Can oder Espresso freizuschalten. Mit diesen lassen sich dann noch mehr Punkte verdienen. Leider gibt es für den Spieler aber keine Möglichkeit seine Sprünge durch Videos mit anderen Spieler zu teilen, lediglich der Score zählt. Doch trotz der fehlenden Replays gilt als Fazit: Das Spiel ist einfach zu abgefahren um es in Worte zu fassen und dürfte ein Top-Titel für alle Raser und Adrenalin-Freaks sein. Merkwürdige Voice-Einspieler und „Hypnose“-Clips tun dann noch ihr übriges. Aber am besten macht ihr euch selbst ein Bild mit dem folgenden Video. Runter kommen sie immer…




AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! Was ist denn das für ein Titel
Sieht aber cool aus, sehr freaky
Der Titel ist ja auch Programm, wenn man mal nicht rechtzeitig den Fallschirm öffnet. Tut sehr weh.
Hab ganz vergessen die insgesamt 80 Level zu erwähnen… Aaaaa!!!